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Selbsthilfe
Die Selbsthilfe ist für alkoholkranke Menschen nicht nur eine Zusammenkunft, der sie ein- oder mehrmals in der Woche nachkommen, sondern es ihr Halt für ihr nüchternes Leben.
Eine Selbsthilfegruppe ist das Treffen von gleichgesinnten Menschen, die alle ein nüchternes Leben ohne jeglichen Alkoholkonsum erlernen wollen oder bereits führen. Sie zeigen sich gegenseitig Lösungswege auf, die ihnen helfen, Situationen oder auch Probleme ohne den Genuss von alkoholischen Getränken zu meistern.
Ein Alkoholiker kann einen anderen Alkoholiker am besten verstehen, weil er oder sie diesen Leben mit Alkohol selbst geführt hat und sich daher sehr gut in die Gefühls- und Gedankenwelt eines anderen alkoholkranken Menschen sehr gut hineinversetzen kann.
Jeder Alkoholiker ist für sich individuell, aber dennoch gleichen sich viele Gedanken und Lebensgeschichten, so das ein „Fehler“, den jemand auf seinen Weg zur Nüchternheit schon gemacht hat, von einem anderen Betroffenen der Alkoholsucht nicht wiederholt werden brauch.
Dazu ist es aber erforderlich, das der oder die Lernende, also noch am Anfang stehende Alkoholikerin vertrauen kann, sich selbst und die Gedanken mal in Frage stellen kann. Lernen heißt auch, eine Bereitschaft zu entwickeln, andere Gedanken anzunehmen und sie in die eigenen Überlegungen mit einzubeziehen.
Da der Alkoholismus eine chronische Erkrankung ist, hört dieses Lernen nie auf. Jeder erneute Konsum von alkoholischen Getränken oder auch Lebensmitteln, kann zu einem gravierenden Rückfall führen, der ihn wieder dort hinbringt, wo er oder sie angefangen hat, das neue Leben ohne Alkohol zu führen. Deshalb der Erfahrungsaustausch in einer Selbsthilfegruppe sehr wichtig und sollte nie vernachlässigt werden. Wer seine Alkoholsucht vergisst, hat den ersten Schritt zu einen Rückfall meist in den Gedanken schon vollzogen.
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